Foto: UV-Barnim / Carsten Lexa
Fotos: UV-Barnim e.V. / Carsten Lexa

... und was kann die aktuell sehr angesagte KI vom Entwickler "Open AI" auch wieder nicht?

Diese und viele weitere Fragen konnte unsere Referent Carsten Lexa im Rahmen einer Unternehmerveranstaltung des UV-Barnim punktgenau beantworten.

Carsten Lexa, von Hause aus Rechtsanwalt, lies im Ofenhaus in Bernau von Anfang an keine Zweifel daran, dass er absolut im Thema steht. "ChatGPT und auch noch diverse andere Anwendungen gleicher Struktur sind meine Leidenschaft" so Lexa gleich zu Beginn seines Vortrages. 

Ein Blick auf die Vorstellung unseres Referenten lässt schnell die Frage zu, wie viele Stunden dessen Tag wohl habe. 24 davon dürften eigentlich nicht reichen. 

Leidenschaftlich und mit vielen Praxisbeispielen performt Lexa infolge durch die unendlichen Weiten der ChatGPT - Welt. Er erläutert detailliert warum dieses Werkzeug bei korrekter Handhabung Ressourceneinsparungen in Größenordnungen hervorrufen kann. Gleichzeitig zeigt Lexa aber auch die typischen Anwendungsfehler der Nutzer auf, die dann wiederum zu ausbleibenden oder mangelhaften Ergebnissen führen. Sein aufgezeigtes Beispiel anhand eines Kinderbuches überzeugt dann auch den letzten Zweifler unter den Gästen.

Referent Lexa bezieht sich in seinen Ausführungen häufig auf den Nutzen der Anwendung für Unternehmen. So berichtet er von seiner täglichen Arbeit mit ChatGPT im Rahmen seiner Tätigkeit als Vertrags- und Gesellschaftsrechtler. Bei richtiger Anwendung, so Lexa, wären Ressourcenoptimierungen im Arbeitsprozess (z.B. in seiner Branche) von bis zu 30 % erzielbar.

Neben den vielen Vorteilen von ChatGPT zeigt Carsten Lexa aber auch die Grenzen der KI auf. Insbesondere im rechtlichen Sinne muss der Nutzer sehr vorsichtig mit den verarbeiteten Daten umgehen. "Die KI ist nur ein Werkzeug. Was mit den Ergebnissen passiert bzw. wie und wo diese Ergebnisse veröffentlicht werden, verantwortet der Nutzer persönlich" so Lexa.

Fazit: Jedes Ergebnis soll und muss daher stets durch den Nutzer kontrolliert und auf Plausibilität und Rechteverständnis geprüft werden.   

Ein von der ersten Minute an fesselnder Vortrag mit viel Input und ausreichend Anreizen zum Ausprobieren.

 

Die Vortragsfolien aus der Veranstaltung können hier abgerufen werden