Peter_Mauel

Verbände Barnim und Uckermark diskutieren gemeinsam über Landesentwicklungsplanung.

Eberswalde. „Kommt der Zug, kommt auch der Zuzug“, bringt es Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski auf den Punkt. Er spricht damit für den gesamten Nordosten Brandenburgs, dessen künftige Entwicklung von den Themen Infrastruktur, Breitbandversorgung und Mobilität bestimmt sein werden.

Boginski sieht wie seine Amtskollegen von Bernau über Prenzlau bis Schwedt das Gedeihen der Region durch die aktuelle Landesentwicklungsplanung gehemmt. Sprich: Werden die Flächenregionen nicht besser einbezogen und kommen die Züge nicht, dann wird ein ganzer Landesteil von der Zukunft abgehängt.

Genau diese Sorge treibt auch die Wirtschaft im Nordosten um. Sie möchte ihre Firmen als Rückgrat eines lebenswerten Umfeldes der Bürger hier erhalten und erfolgreich weiterführen. „Dazu brauchen wir Entwicklungen bei den Verkehrswegen, den Siedlungsräumen und Gewerbeflächen sowie ausreichend Fachkräfte nicht nur im Berlin-nahen Raum, sondern vor allem in der großen Fläche“, stellen die Chefs des Unternehmerverbandes Barnim e.V. , Peter Mauel, und der Unternehmervereinigung Uckermark e.V., Ulrich Menter, fest. „Da können wir nicht zuschauen, da müssen wir uns für unsere Unternehmer und vor allem unsere tausenden Mitarbeiter einmischen“, erklären die Präsidenten unisono.

Beide Wirtschaftsverbände veranstalten deshalb eine gemeinsame Unternehmerkonferenz zum Thema „Wie werden die Belange des Nordosten Brandenburgs in der Landesentwicklungsplanung Hauptstadtregion berücksichtigt?“

Sie findet am Montag, dem 1. April, um 18 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde statt. Eingeladen dazu sind neben den Firmenchefs und Verbandsvertretern auch Kommunalpolitiker aus dem Barnim und der Uckermark sowie Vertreter der Landesregierung aus Potsdam. An dem Thema interessierte Bürger sind ebenso willkommen.
„Die Veranstaltung trifft bereits auf reges Interesse, so dass wir von einer breiten inhaltlichen Diskussion ausgehen können“, teilen die Organisatoren mit. „Letztlich hoffen wir, von Eberswalde aus ein starkes Zeichen Richtung Landesregierung in Potsdam setzen zu können, um einer Verschlechterung der Wirtschafts- und Lebensbedingungen der Menschen im Barnim und der Uckermark entgegen zu wirken“, erklären Mauel und Menter.

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