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Fotos: UV-Barnim e.V.

Möglichkeiten und Chancen aus Kooperationen mit der HNEE

Wie können Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNEE) und Unternehmen im Barnim voneinander partizipieren?

Zu einem Treffen mit o.g. Überschrift lud der Unternehmerverband Barnim e.V. am vergangenen Mittwoch seine Mitglieder in die „Große Zoogaststätte“ nach Eberswalde ein.

„Die Idee zu einem solchen Format kam bei einem lockeren Gedankenaustausch  mit Vertretern der hiesigen Hochschule im Januar dieses Jahres“, so führte Anja Kaminski, Inhaberin der Firma Bildungscontrolling und Beratung sowie Stellv. Vorsitzende des Unternehmerverbandes Barnim, in die Veranstaltung ein.

Immer wieder gab es in der Vergangenheit Gespräche und Informationen über potentielle Angebote und Bedarfe verschiedenster Bereich auf Seiten der Hochschule aber auch bei Unternehmen in der Region. „Bislang konnten wir diese Themen aber nie richtig bündeln um sie dann an unsere Mitgliedsunternehmen gezielt weiter zu reichen“ so Kaminski weiter in ihrem Eröffnungsstatement.

Genau dieses Manko sollte und konnte an diesem Abend, zumindest in einem ersten großen Schritt, bereinigt werden. Mit insgesamt 7 Protagonisten in 5 Themenblöcken war die Hochschule dann auch sehr gut vertreten. Kerstin Lehmann, Leiterin des Bereiches InnoSupport Forschung | Gründung | Transfer an der HNEE sowie zentrale Ansprechpartnerin für die Mitglieder des UV-Barnim, informierte Themenübergreifend über die vielseitigen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschule und Praxisbetrieben. Im Nachgang wurden die Angebote dann konkreter und mit vielen Praxisbeispielen unterlegt. Josefine Brodhagen vom Career Service der HNEE berichtete u.a. über das Jobportal, welches es Studierenden wie auch Unternehmen ermöglicht, passende Partner für Einstiegsjobs, Abschlussarbeiten, Projektarbeiten, Praktika oder auch Nebenjobs zu finden.

Dr. Josefa Scalisi erweiterte das Angebotsspektrum mit Praxisbeispielen für gemeinsame Forschungsprojekte und fügte in diesem Zusammenhang ein aktuelles Projekt der Zusammenarbeit mit dem Rofinpark in Eberswalde an. „Es müssen auch nicht immer hoch komplexe Aufgabenstellungen sein, die von den Studierenden für den Praxispartner zu bearbeiten sind. Es können auch kleinere Fragestellungen sein, für die bei den Auftraggebern schlicht die Ideen oder die Zeit fehlen“ so Dr. Scalisi.     

Maria Wichmann und Prof. Alexander Conrad vom Projektteam „Inno4Ufo“ haben sich dem Thema der Unternehmensfortführung im ländlichen Raum gewidmet. Wirft eine Unternehmensfortführung nicht ohnehin schon diverse Problemstellungen auf, so gestaltet sich die Fortführung einer Firma auf dem Lande noch wesentlich schwieriger. Hier bietet das Projekt „Inno4Ufo“ handfeste Unterstützung an.

Abgerundet wurde der Blumenstrauß an Angeboten durch Prof. Dr. Jörn Mallok und Maik Dirsat die das Leistungsspektrum des Kompetenzzentrums 4.0 in seiner Vielseitigkeit vorstellten. Das Kompetenzzentrum 4.0 unterstützt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten sowie bei Projekten zum Ausbau der gegenseitigen Wertschöpfungsketten.    

Im Fazit bleibt festzuhalten, dass die hiesige Hochschule weit mehr für die regionalen Unternehmen zu bieten hat, als vielen bekannt ist. Der überwiegende Teil dieser Angebote ist darüber hinaus auch noch kostenneutral für den Unternehmenspartner. Spannend war zu sehen, wie noch am Abend beim get together die ersten Gespräche geführt und Folgetermine vereinbart wurden.

Die Veranstaltung war somit rundum ein Erfolg für beide Seiten.

Präsentation / Kontaktdaten Kerstin Lehmann / InnoSupport Forschung | Gründung | Transfer HNEE                             Übersichtsschaubild Kooperationsangebote InnoSupport

Präsentation / Kontaktdaten Josefine Brodhagen / Career Service HNEE

Präsentation / Kontaktdaten Dr. Josefa Scalisi / ENE - Projkete

Präsentation / Kontaktdaten Maria Wichmann und Prof. Alexander Conrad / Inno4Ufo

Kontaktdaten Prof. Jörn Mallock und Maik Dirsat / Kompetenzzentrum 4.0

Mit besten Grüßen

Vorstand UV-Barnim e.V

 

Im Sog der Energiekrise

(moz / 12.01.23) Die  im Unternehmerverband Barnim organisierten Firmen schauen mit einer Mischung aus Zuversicht und Sorge in die Zukunft.

Sie werden es schon gebacken kriegen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Birte und Björn Wiese sind zumindest vorsichtig optimistisch, die Krise zu überstehen, sie zu meistern. Die Eberswalder Privatbäckerei bekommt vor allem die steigenden Energiepreise zu spüren. Aber dank des Entlastungspakets des Bundes, das unter anderem eine Gas- und Strompreisbremse vorsieht, bleibe dem Unternehmen des Schlimmste erspart. Das „Horrorszenario“ hätte für die Bäckerei Mehrkosten von 120.000 bis 140.000 Euro bedeutet, sagt Björn Wiese. Die man schwer hätte kompensieren können. Dank der Unterstützung aus Berlin rechnet der Inhaber nunmehr mit einem Plus von 50.000 bis 60.000 Euro. Immer noch eine Hausnummer. Da heißt es: Einsparen. Etwa durch den aktuellen Umbau im Café Gustav.

Die Bäckerei Wiese steht für viele Unternehmen im Barnim. Und die Situation ist beinahe exemplarisch, wie Sven Rathmann, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Barnim, bestätigt. Ende vorigen Jahres hat der 126 Mitglieder zählende Verband eine Umfrage unter diesen durchgeführt. Um eine solide Datenbasis und ein repräsentatives Stimmungsbild in diesen herausfordernden Zeiten zu erlangen. „Als wir mit der Vorbereitung dieser Umfrage starteten, stand vor allem der Fachkräftebedarf im Fokus“, so Rathmann. Aufgrund der anhaltenden Energiekrise habe man jedoch dieses Thema verstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Mit einem Ergebnis, das wenig überraschen dürfte. Demnach sind 80 Prozent der Mitgliedsfirmen aktuell direkt von der Entwicklung auf dem Strom- und Wärmemarkt betroffen, fasst Rathmann zusammen. Davon wiederum sprechen etwa 75 Prozent von „spürbaren Auswirkungen“, knapp 20 Prozent von „geringen“ und immerhin gut fünf Prozent von „existenzbedrohenden“.

Die Werte zu den befürchteten Folgen für 2023/24, also der Blick in die Zukunft, sei sogar noch etwas düsterer. Demnach sehen um die 89 Prozent der Firmen Auswirkungen auf sich zukommen, darunter zehn Prozent mit dem existenzbedrohendem Potenzial. Mit am härtesten seien Unternehmen der Logistikbranche betroffen.

29 Prozent der befragten Barnimer Unternehmen schätzen überdies ein, dass sich ihre Marktposition innerhalb der Branche künftig verschlechtern wird. 53 Prozent sprechen von „gleichbleibenden“ Chancen und immerhin 18 Prozent von besseren. Laut Rathmann ein Wert, der durchaus auch Mut macht. Immerhin gehen unterm Strich 71 Prozent davon aus, ihre Position halten (oder eben verbessern) und sich so am Markt behaupten zu können.

Neben den teils explodierenden Energiepreisen sei nach wie vor die Sicherung des Fachkräftebedarfs das beherrschende Thema für die Barnimer Wirtschaft, erklärt Rathmann in Auswertung der Umfrage weiter. Aktuell bilden 64 Betriebe selbst aus. Das allein reicht aber offensichtlich nicht aus. Für 2023/24 werden der Erhebung zufolge mehr als 200 Mitarbeiter gesucht. Vor allem die Dienstleistungsbranche und das Bauhauptgewerbe würden einen Fachkräftemangel beklagen.

Die Firmen, die im Unternehmerverband Barnim organisiert sind, beschäftigen insgesamt zirka 6460 Mitarbeiter und 584 Azubis. Die Bandbreite reicht vom Bauhaupt- und -nebengewerbe über den Handel und die Industrie bis hin zu den sogenannten freien Berufen, etwa Architekten oder Rechtsanwälten. Zu den Flaggschiffen, den mitarbeiterstärksten Mitgliedern, würden laut Rathmann etwa der Gesundheitskonzern GLG, die Kreiswerke Barnim, Krüger Bau aus Bernau oder die Unternehmensgruppe Platz in Eberswalde gehören. Ebenso natürlich der Kranbau Eberswalde, hofft Rathmann gleichsam auf den Fortbestand und auf eine Zukunft für den Traditionsbetrieb. Als erfreulich wertet er überdies, dass die Mitgliederzahl nicht nur stabil ist, sondern dass der Verband im vergangenen Jahr auch neue Mitstreiter gewonnen hat. Etwa mit Renggli, ein Schweizer Unternehmen, das in Eberswalde gerade Deutschlands größtes Holzmodul-Werk errichtet.

Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Umfrageergebnisse, die die Sorgen der Wirtschaft spiegelt, hat die Stadtverordnetenversammlung von Eberswalde auf ihrer Sitzung beschlossen, das Wachstums- und Konjunkturpaket um 150.000 Euro aufzustocken. Damit erhöht sich der Fonds auf 200.000 Euro für 2023. Aus dem Topf sollen vor allem Investitionen sowie Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gefördert werden. Das Referat für Wirtschaftsförderung ist beauftragt, die entsprechende Richtlinie dafür bis Februar anzupassen. Laut Dezernent Jan König liegen von bereits Anträge auf Unterstützung vor.

Und Bäcker Wiese? Bäckt er jetzt kleinere Brötchen. Keineswegs, auch wenn er das Sortiment 2022 gestrafft hat. Vor allem bei Brot, wie er sagt. Überdies habe er im Oktober bereits einmal die Verbraucherpreise angepasst. Dafür, so fügt er gleich hinzu, habe er aber auch die Löhne für die Mitarbeiter um etwa zehn Prozent erhöhen können. Als Inflationsausgleich. Möglicherweise müsse man im Frühjahr noch einmal schauen, ob die Preise für Schrippe, Schnecke, Torte und Co. angehoben werden müssen. „Vielleicht um drei bis fünf Prozent.“ Eine Kostenersparnis erhoffen sich Wieses zudem vom Umbau des Café Gustav. Die Beleuchtung wird auf LED umgerüstet, die neue Theke wird mit einer energieeffizienteren Kühlung ausgestattet. Langfristig gebe es Überlegungen, die Produktion mehr in die Tagesstunden zu verlagern. Und für die Öfen, zwei sind bereits auf Elektro umgestellt, Solarenergie zu nutzen.        

.........

Sehr geehrte Mitglieder des Unternehmerverband Barnim,

in dem obigen Presseartikel sind viele Ergebnisse aus der kürzlich durch den UV-Barnim durchgeführten Mitgliederbefragung eingegangen. Wir bedanken uns hiermit nochmals ganz herzlich bei ihnen für ihre zahlreiche Teilnahme und Rücksendung der Fragebögen. Nicht zuletzt diesen von ihnen gelieferten Zahlen ist es zu verdanken, dass sich die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde nun doch zur Aufstockung des Wirtschafts- und Konjunkturpaketes 2023 - um 150 TEUR auf jetzt 200 TEUR - entschieden hat. Der Unternehmerverband wird die Umfrageergebnisse weiter intensiv dafür nutzen, im Interesse unserer regionalen Unternehmen zu argumentieren und zusätzliche Maßnahmen und Denkastöße in diese Richtung zu leisten.

Vorstand UV-Barnim e.V.     

Fotos: UV-Barnim e.V.

Vorstand aktiv bei Vortragsreihe #NOEM mit dabei

Programm Vortragsreihe #NOEM

Gesellschafts- und interkulturelle Kompetenz. Vorbereitung auf Praxis und Ausland,

18. November ´22 Erwartungen

Die Generation Z & was wir voneinander erwarten und lernen können.

Moderierte Gesprächsrunde mit Unternehmern, Gründern: und Studierenden

Steffi Schneemilch hatte als Modulverantwortliche der HNEE zur Programmreihe „Gesellschafts- und interkulturelle Kompetenz. Vorbereitung auf Praxis und Ausland“ am 18. November 2022 Unternehmerpersönlichkeiten aus der Region eingeladen.

In Vertretung des Unternehmerverbandes Barnim e.V. waren Anja Kaminski, Inhaberin bcb Bildungscontrolling & Beratung, Lutz Graupner, Geschäftsführer Graupner Steuerberatungsgesellschaft mbH und Daniela Salzmann Geschäftsführerin des Berufsbildungsvereins Eberswalde e.V. in der Podiumsdiskussion vertreten. Zudem nahmen Sarah Polzer-Storek Eigentümerin des Rofin Gewerbeparks Eberswalde und Natalija Cobanov Inhaberin der VISION V Consulting und selbst noch Studentin an der HNEE an der praxisnahen Vorlesungsreihe teil.

Gleich die Vorstellungsrunde zeigte den Studenten, dass alle 5 Unternehmer eigene Lebenswege gegangen waren und doch einig über Verbindlichkeit, Wertschätzung und dem Wissen, dass es heute gilt sich um seine Mitarbeiter zu kümmern. Führungsthemen, Strukturfragen und das Aushandeln, wer was erwartet, gehören zum Unternehmeralltag. Das konnte auch Frau Schneemilch mit ihren moderierten Nachfragen herausarbeiten. Es war gut zu sehen, dass die anwesenden Studenten sich getraut haben Fragen zu stellen. So entstand ein Wissensaustausch, der hoffentlich den Studierenden gezeigt hat, dass die Unternehmer der Region nicht auf autoritäre Führungsstile oder Matrixorganisationen setzten, jedoch wichtige Mitarbeiterbindungselemente längst in ihren Arbeitsalltag integriert haben. Patensystem, Einarbeitungsprozesse, als Geschäftsführer auch die Tätigkeiten an der Basis zu kennen und vor allem auf gute Kommunikation mit den Mitarbeitern zu setzen, das alles haben die Unternehmer vermittelt. Die Vorlesung war viel zu schnell vorbei. Prof Dr. Jörn Mallok, der auch seine Studenten dazu eingeladen hatte, konnte noch fragen: Wie wichtig ist es als Vorbild aufzutreten? Ja, natürlich, täglich. Was erwarten wir von den Studenten? Die gleiche Verbindlichkeit die wir und unsere Teams neuen Mitarbeitern gegenüber geben. Nun ja, dazu gehören eben auch Pünktlichkeit und Kritikfähigkeit.

Abschließend können alle 5 Unternehmer sagen, das war eine wertvolle Runde, vor allem in Präsenz – wie gut, dass das an der HNEE Eberswalde wieder möglich gemacht wird.

Fotos: UV-Barnim e.V.

Spezialisten referieren zu Themen der Unternehmensnachfolge und wichtigen Vollmachten im Unternehmen

Gut 60 interessierte Gäste folgten am 09.11.2022 der Einladung des Unternehmerverband Barnim e.V., dem mit aktuell 124 Mitgliedern größten Wirtschaftsverband im Barnim.

Das große Interesse basierte wohl nicht zuletzt auf den spannenden Themen, die an diesem Abend auf Gut Sarnow Thema waren. Spezialisten für Steuerecht und Unternehmensnachfolge referierten jeweils über Dauerbrenner, Themen also, die nie aus der Mode kommen und immer wieder für Kopfschmerzen bei den Unternehmern sorgen können.

Rechtsanwalt Willy Foersterling, Spezialist in Fragen Vollmachten und Testamente,  sensibilisierte die Gäste mit Beispielen aus der Praxis. Beispielfälle, die so oder ähnlich jeden von uns jederzeit treffen könnten. „Ein Unfall oder eine plötzlich auftretende schwere Krankheit kann jeden von ihnen vom einen auf den anderen Tag aus dem (Geschäfts-) Leben reißen.“, so Foersterling. Als Kernbotschaft war dabei immer wieder die dringende Empfehlung zu hören, ein Testament anzufertigen und für die jeweilige Lebenssituation notwendige Vollmachten zu erteilen. „Was für sie als Privatperson schon vielen Problemen vorbeugt, wird für sie als Unternehmer essentiell von Bedeutung sein.“ so Foersterling.

Rechtsanwalt Foersterling lässt in seinen Ausführungen keinen Zweifel daran, dass eine Unterlassung notwendiger Vollmachten im Unternehmen nicht nur als Fahrlässigkeit anzusehen ist, sondern auch eine Verantwortungslosigkeit den Geschäftspartnern und Mitarbeitenden gegenüber aufzeigt. Foersterling schließt seine Ausführungen mit dem mahnenden Appell an die Anwesenden „Tun sie etwas – sie sind schließlich Unternehmer und keine Unterlasser“. 

Lutz Graupner, Mitglied des Vorstandes des UV-Barnim und als Steuerberater und Fachberater für Unternehmensnachfolge tätig, ergänzte im zweiten Teil der Veranstaltung mit Hinweisen zur langfristigen Planung und Gestaltung von Nachfolgeprozessen. Graupner stellte gleich zu Beginn seiner Ausführungen klar, dass er in der ihm zur Verfügung stehenden Zeit nicht das gesamte Thema „Unternehmensnachfolge“ bearbeiten kann und sich daher ein für Unternehmer interessantes Szenario heraus gepickt hat.

Im Weiteren erläutert Lutz Graupner das sogenannte „Holdingmodell“, welches einem Unternehmer nicht nur Vorteile bei einer späteren Unternehmensübergabe durch Verkauf verschafft, sondern ihm auch während des regulären Geschäftsbetriebs merkliche steuerliche Vorteile eröffnet. Dabei gelte es, die Unternehmensstruktur auf den jeweiligen Einzelfall anzupassen und langfristig auf die Unternehmensnachfolge auszurichten.

Ein Kerngedanke sei dabei, die Liquidität auf der Ebene der Holding für zukünftige Investitionen oder die eigene Altersvorsorge zu sammeln. Letztlich ließen sich durch eine Familienholding der Ehegatte und die Kinder als Mitgesellschafter einbeziehen.

Ähnlich wie Rechtsanwalt Foersterling animiert Steuerberater Lutz Graupner die anwesenden Gäste zum aktiven Handeln. „Sprechen sie ihren Steuerberater des Vertrauens an und lassen sie sich frühzeitig über die Möglichkeiten der Holding und generell zu Fragen in Vorbereitung einer Unternehmensübergabe beraten“ so Graupner.  

 

Foto: UV-Barnim

Unternehmerverband Barnim e.V. als zuverlässiger Partner auf dem Weg zum Erfolg

Es ist wahrlich nicht an der Tagesordnung, dass Wirtschaftsunternehmen aus dem Ausland hier in der Region eine ca. 13 Hektar umfassende Grundstückfläche erwerben und darauf einen Industriebetrieb errichten. Auch die Ausmaße der auf diesem Grundstück entstehenden Montagehalle mit einer Größe von ca. 20.000 m² und die Ansage künftig ca. 200 Mitarbeitende aus der Region in Lohn- und Brot zu nehmen, ist alles andere als gewöhnlich für unsere Region.

Umso erfreulicher ist es daher, dass genau dieses Geschehen aktuell Realität wird. Am 15.09.2022 gab es des offiziellen „Spatenstich“ hierzu im Technologie- und Gewerbepark Eberswalde. Hier nämlich siedelt sich aktuell die Firma timpla by Renggli mit Sitz in Schötz bei Luzern (Schweiz) an und wird bald Deutschlands größte und modernste Fertigungsstätte für Holzmodule betreiben.

Der Unternehmerverband Barnim e.V. begleitet die Neuansiedlung nicht nur mit Begeisterung und Freude für die regionale Wirtschaftsentwicklung, sondern unterstützt diese auch aktiv und steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Im Beispiel der Ansiedlung vom timpla bei Renggli lassen sich dabei die regionalen Netzwerke und Kreisläufe sehr gut darstellen. Immerhin gehören auch die Technischen Werke mit deren Tochterunternehmen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Eberswalde mbH als ehemaliger Eigentümer und Verkäufer der Ansiedelungsflächen zu den Mitgliedern des UV-Barnim. Geschäftsführer Steffen Ewald gehört hier dem Vorstand des Verbandes an. Es war uns somit möglich, sehr zeitnah und über die gesamte Anbahnungszeit hinweg als Netzwerkspartner zur Verfügung zu stehen und die Ansiedelung bis hier mit zu begleiten.

Obligatorisch für den Verbandsvorstand war daher auch die Teilnahme an dem „Spatenstisch“ am 15.09.22. Gemeinsam mit Vertretern von timpla by Renggli, Bürgermeister Götz Herrmann und vielen weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Stadt Eberswalde, wurde dann symbolisch das erste Holzmodul im Eberswalder Werk verschraubt.

Der Unternehmerverband Barnim e.V. wird Herrn Roland Kühnel (Geschäftsführer der timpla by Renggli GmbH)  als enger Partner weiterhin zur Verfügung stehen und im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv unterstützen. Besonders freut es uns daher auch, dass die Firma timpla by Renggli dann auch seit September 2022 aktives Mitglied im UV-Barnim ist.

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