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Verwalten, gestalten, managen - Diskussionsveranstaltung des Barnimer Unternehmerverbands mit den fünf Kandidaten für die Landratswahl


21.03.2018

Bernau. Wirtschaftliche Themen standen im Mittelpunkt der Diskussionsveranstaltung in Bernau, zu der der Barnimer Unternehmerverband die fünf Landratskandidaten eingeladen hatte. Knapp 100 Besucher waren hierzu in das Ofenhaus in der Weinbergstraße gekommen.


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Verwalten, gestalten, managen - die Frage nach dem Selbstverständnis eines Landrats spielte
in der Veranstaltung des Unternehmerverbandes oftmals eine Rolle - unabhängig davon, ob es um den Breitbandausbau, die Dienstleistungsfunktion der Verwaltung, die Wirtschaftsförderung, die Landwirtschaft, die Personalsituation, den Öffentlichen Nahverkehr oder die Bildung ging.
Um die Überparteilichkeit zu wahren, war die Reihenfolge, in der sich die einzelnen Kandidaten selbst vorstellen, konnten, ausgelost worden. Die Erwartung eines Unternehmens an den künftigen Landrat verdeutlichte Peter Mauel, Vorsitzender des Unternehmerverbands, am Beispiel des schleppenden
Breitbandausbaus: Das Warten auf eine Durchführungsverordnung sei für einen Unternehmer
nicht akzeptabel. Er wolle wissen, wie die Versorgung trotzdem erreicht werde. Michael Luthardt (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Kurth (SPD, Othmar Nickel (CDU), Sven Weller (BVB/Freie Wähler) und Mark Matthies (Bürgerfraktion Barnim-Freie Wähler) gingen in ihren jeweils zehnminütigen Statements auf ihre Motivation für die Kandidatur und ihre Ziele ein. Die Bandbreite des Wahlkampfs kennzeichneten an diesem Abend insbesondere die Positionen von Othmar Nickel und Daniel Kurth. „Wir brauchen einen Wechsel und neue Sichtweisen in der Verwaltung“, forderte Nickel, während Kurth dagegen setzte: „Der Landkreis Barnim steht sehr gut da. Es wäre falsch, alles anders machen zu wollen.“ Etliche Aufgaben und bislang ungenutzte Potenziale zur weiteren Entwicklung des Landkreises machten selbstverständlich alle fünf Kandidaten aus. Michael Luthardts Anliegen ist es, „die grüne Farbe“ in das Landratsamt hineinzubringen, Potenziale in der Landwirtschaft, im Energiebereich und im nachhaltigen Tourismus seien zu entwickeln. Eine Stärkung des Ehrenamts und mehr Baumschutz sind seine Ziele. Daniel Kurth sieht den Zuzug als „Riesenchance, wenn er klug organisiert wird“ und nicht nur die Menschen, sondern auch Arbeitsplätze in den Barnim gebracht und zudem regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt
werden. Die Mobilität müsse neu gedacht und die digitalen Chancen bis hin zum Breitbandausbau genutzt werden, fordert Othmar Nickel. Der Facharbeitermangel liege auch an der heute viel zu hohen Abiturquote. Die Bildungsinitiative des Kreises könne noch viel besser funktionieren. Der Landrat hätte die Gelder für den ÖPNV bereits verdoppeln können, kritisierte Sven Weller und trat auch für die Schaffung einer ausreichenden Zahl von Stellen in der Verwaltung ein. Von regionalen Wirtschaftsketten würden die Unternehmen profitieren. Für die Schaffung bezahlbaren und altersgerechten Wohnraums sowie für bedarfsgerechte Kitas und Schulen, eine Taktverdichtung bei der Bahn, für Rufbusprogramme
und die weitere Digitalisierung der Verwaltung tritt Mark Matthies ein. Weitgehend einig sind sich die fünf Kandidaten in der Bedeutung der Wirtschaftsförderung für den Barnim. Als Landrat würden sie sich in Verbindung mit der Barnimer Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft WITO und deren Stärkung als Ansprechpartner der Wirtschaft verstehen, und zwar sowohl für vorhandene als auch für ansiedlungswillige Unternehmen.


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